Aus der blossen Mitgliedschaft in einer NS-Organisation folgt meiner Meinung nach nicht, dass jemand die NS-Ideologie innerlich angenommen oder gar äußerlich vertreten hat.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich sehe ganz allgemein wissenschaftliche und damit auch mathematische Qualitäten im Prinzip ziemlich unabhängig von der Ideologie, d.h.

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Resistance (Cavailles, Lautman)." Menzler-Trott teilte am 5.3.9 ergänzend mit, dass Gentzens besagte Arbeit ursprünglich in Heinrich Scholzens "FORSCHUNGEN ZUR LOGIK UND ZUR GRUNDLEGUNG DER EXAKTEN WISSENSCHAFTEN" (Neue Folge. [W] ___ Huckle zu Bieberbach (p.20f): "Bieberbach hatte sich vor 1933 zwar durch seine nationale Haltung ausgezeichnet, die aber nicht im geringsten antisemitisch war.

Bis zur Machtergreifung arbeitete er problemlos mit jüdischen Kollegen wie von Mises oder Schur zusammen. Erwin Rauner Verlag: Augsburg 2006 (Verzeichnis der in den Biographien verwendeten Abkürzungen und Bibliographie)Diese Seite darf von jeder/m in nicht-kommerziellen Verwertungen frei aber nur original bearbeitet und nicht inhaltlich verändert und nur bei vollständiger Angabe der Zitierungs-Quelle benutzt werden.

Hierzu teilte mir Menzler-Trott am 4.3.9 mit: "Scholz gab den Aufsatz von Gentzen an Bieberbach für die "Deutsche Mathematik".

Nicht Gentzen: der war weiterhin in Karrierefragen blöde.

Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Aufarbeitung Nationalsozialismus im Bereich der Universitäten und Wissenschaften, und hier speziell zum Thema: Übersicht Verfolgte Mathematiker in der NS-Zeit. Mathematiker ist hier, wer Mathematik studiert hat oder von studierten Mathematikern als ihresgleichen anerkannt ist. "Eine Ausstellung über Ernst Mohr und die Mathematik im Dritten Reich an der TU Berlin. Jahrestag des Endes der nationalsozialistischen Herrschaft hat der Fachbereich 3 Mathematik der TU Berlin zum Anlaß genommen, eine Ausstellung über "Mathematik im Dritten Reich" vorzubereiten. Udo Simon haben Monica Ahuna, Nele Groß und Eugen Januschke, Studierende der Fachbereichsinitiative Mathematik, die Themen ausgewählt und das Material zusammengestellt.

Jüdische Mathematiker vor der Zeit der NS-Verfolgung (1933). Andere, nicht-jüdische und nicht genehme oder NS-kritisch eingestellte Mathematiker. In dieser Aufzählung finden sich hauptsächlich jüdische Mathematiker Innen, aber nicht nur. Die Anregung für die Ausstellung gab das Schicksal von Professor Dr.

WS := Wirkungsstätte(n), in der Regel bis zum Berufsverbot, Aufgabe oder Emigration.

Die traurige historische, soziologische und psychologische Wahrheit ist: der Mensch versucht, sich zu arrangieren, besonders mit den Mächtigen, scheut Nachteile, das Risiko der Ausgrenzung, Ablehnung und verständlicherweise auch einen Kampf, den er für relativ aussichtslos hält, bei dem man fast sicher nur verlieren kann. Im Nachhinein ist es immer leicht zu sagen, hätte man nicht können, sollen, müssen ... Die Wissenschaft braucht immer die Mächtigen, ihr Geld und ihre Förderung.

Und übrigens war es sehr wahrscheinlich Richard Courant, der Gentzen in die Arme der SA getrieben hat: der hat das ja auch anderen Studenten empfohlen.